Philosophie

Warum Schulung nach A.C.A.?


Ein Inuit steigt nicht in sein Kajak,
sondern er zieht es an!


Mit diesem Ausspruch lässt sich das Konzept der
A.C.A. – American Canoe Association
Maßstäbe gut verdeutlichen.

Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem der/die Kanute/Kanutin, das Boot und das Paddel als Einheit gesehen werden.

Wozu ein Kurs?

Es gibt viele Wege in die Natur hinaus. Eine der schönsten Möglichkeiten ist es, mit einem Canadier die Welt aus einem völlig neuen Blickwinkel zu entdecken.

Man lernt lernt zwar Golfen und Ski fahren – aber Paddeln?

Irgendwie kommt man zwar vom Fleck, bringt sich aber um das Vergnügen, einen Canadier effizient und sicher zu beherrschen.

Wenn man ein paar Dinge gelernt hat:

  • ist ein Canadier plötzlich gar nicht mehr langsam oder plump,
  • läßt sich exakt steuern,
  • ist auch bei Wind gut beherrschbar,
  • braucht keinen überflüssigen Krafteinsatz,
  • und macht viel Spaß.

In der Canadierausbildung setzt der A.C.A. Maßstäbe

Vieles ist über Canadier in Europa kaum bekannt. Dabei gibt es zum Tourenpaddeln kein besseres Fortbewegungsmittel.

In Amerika, dem Mutterland des Canadiers, sieht das anders aus. Die A.C.A. hat eine über 100jährige Erfahrung in der Entwicklung der Paddeltechnik und in der Aubildung. Die A.C.A. bietet heute ein modernes und aktives Lehrprogramm, das weltweit anerkannt ist.

ALLAGASH, Maine (U.S.A)

Die Technik ist ausgerichtet auf ein effizientes und körper- und rückengerechtes Paddeln. So wird zum einen möglichen Verletzungen (z.B. Tennisarm) vorgebeugt und zum anderen Sicherheit vermittelt.

Somit können wir uns im Einklang mit der Natur und in ihr bewegen.

Mit der richtigen Technik werden Sie:

  • viel effektiver und kräfteschonender paddeln
  • sicherer unterwegs sein
  • viele Fehler und Pannen vermeiden
  • im Tandemcanadier als TEAM paddeln
  • viel mehr Spaß am Paddeln haben

Falsche Weisheiten über Canadier

Ein Canadier ist langsam…….

Mit einem schnellen Canadier und vernünftiger Paddeltechnik kann man durchaus schneller als die große Masse der Kajaks unterwegs sein. Geschwindigkeiten von 7-10km/h und Tagesetappen von 30-50 km sind gut machbar.

Ein Canadier ist schwer…….

Je nach Material und Einsatzzweck kann ein 17 Fuß (5,20m) Canadier ein Gewicht von weniger als 20 kg haben. Ein Boot, das nicht mehr als 30kg wiegt, stellt im “Handling” kein Problem dar und wird nicht als schwer empfunden.

Ein Canadier läßt sich schwer steuern…….

Man kann mit einem Paddelschlag einen Canadier auf der Stelle drehen. Mit der richtigen Technik hat man fast unbegrenzte Möglichkeiten ein Boot zu drehen, seitlich zu versetzen oder engste Kurven zu fahren.

Ein Canadier wird von hinten gesteuert…….

Der Heckpaddler ist für das Kurshalten verantwortlich und führt leichte Korrekturen aus, effiziente Kurven oder Drehungen werden aber vom Bugpaddler durchgeführt, vom Heckpaddler lediglich unterstützt.

Neben der Faszination, die von Canadier ausgeht, bietet dieses Boot aber auch ganz handfeste Vorteile. Zum Reisen auf Flüssen und Seen ist ein Canadier das ideale Boot. Es verträgt viel Zuladung, man kann die Ausrüstung in wenige große Gepäckstücke verstauen. Bei Hindernissen (z.B. Wehr oder Stromschnellen, oder wie bei uns in Ostfriesland Schleusen oder niedrige Klappbrücken) oder Portagen kann man den Canadier und das Gepäck viel besser transportieren, als eine Sammlung vieler kleiner Beutel, wie beim Kajak notwendig.

Man ist im Boot nicht auf eine Position beschränkt; man kann knien oder sitzen; man ist viel beweglicher.

Im Canadier paddelt man wesentlich weniger “nass”, als im Kajak. Ein Canadier bietet viel mehr Möglichkeiten, als üblicherweise bekannt.